Das Strategische-Fitness-Modell – Was ist das und was sind die Vorteile?

Das Strategische-Fitness-Modell ist ein Fragensatz, der die Eignung eines Unternehmens misst in Bezug zu seinen Zielen. Er besteht aus 22 Fragen und bietet mittels Mitarbeiterfeedback Einsichten, wie Sie Strategien umsetzen und Organisationsentwicklung effektiv angehen. In diesem Artikel erfahren Sie mehr darüber, was das Strategische-Fitness-Modell ist und welche Vorteile es bietet.

Was beinhaltet das Strategische-Fitness-Modell?

Möchten Sie wissen, was Unternehmen auszeichnet, die in dynamischen Umgebungen erfolgreich sind? Das Strategische-Fitness-Modell ist ein wissenschaftlich validiertes Instrument, das die Eignung Ihres Unternehmens misst in Bezug zu Ihren Zielen. Darüber hinaus sind die Erkenntnisse des Strategischen-Fitness-Modells dank der einzigartigen internationalen Datenbank, auf der das Modell basiert, über alle Kulturkreise und Länder hinweg anwendbar.

Das Strategische-Fitness-Modell identifiziert Bereiche, die verbessert werden müssen, um organisatorischen Erfolg zu erzielen, der auf Engagement und einem Leistungsumfeld basiert. Die Befragung besteht aus 22 Fragen. Das Strategische-Fitness-Modell ist einfach zu benutzen für CHROs, HR-Fachkräfte und Führungskräfte. Es ist als gute Grundlage für einen Fragebogen zur Messung der wichtigsten Erfolgsfaktoren.

Warum sollten Sie sich für Strategische-Fitness entscheiden?

Strategische-Fitness ist ein einzigartiges Modell, das:

  • klare Einblicke in organisatorische Stärken und Verbesserungsmöglichkeiten bietet.
  • hilft, das Unternehmen auf strategische Ziele auszurichten und gleichzeitig das Engagement der Mitarbeitenden zu gewährleisten.
  • wissenschaftlich validiert ist und leicht anwendbar ist für HR-Fachkräfte und Führungskräfte.
  • mit anderen Fragen im Rahmen einer jährlichen Befragung kombiniert werden kann oder als eigenständige Befragung durchgeführt werden kann.
  • eine klare Interpretation von Erkenntnissen ermöglicht auf der Grundlage von internen und externen Benchmarks

Der Hintergrund des Strategischen-Fitness-Modells

Die Theorie hinter dem Strategischen-Fitness-Modell wurde in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) entwickelt. Sie basiert auf einer einzigartigen Datenbank, die aus mehr als 30.000 internationalen wissenschaftlichen Studien mit über 18 Millionen Befragten aus fast 50.000 Unternehmen stammt.
Das Strategische-Fitness-Modell hat folgende Kernbotschaft: Langfristiger Erfolg erfordert engagierte Mitarbeitende im richtigen Leistungsumfeld. Das Leistungsumfeld wird von vier entscheidenden Faktoren bestimmt: Richtung geben, Veränderung führen, Menschen leiten und Systeme verwalten.
Unternehmen mit einer engagierten Belegschaft und einem produktiven Leistungsumfeld können ihre strategischen Ziele effizienter erreichen und Unternehmen übertreffen, denen dies fehlt.

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Die zwei Schlüsselfaktoren des Erfolgs: Engagement und Leistungsumfeld

Langfristiger Erfolg erfordert engagierte Mitarbeitende und das richtige Leistungsumfeld. Engagierte Mitarbeitende haben eine positive Einstellung zu ihrer Arbeit und dem Unternehmen. Sie sind in der Regel produktiver und bemühen sich, sich selbst und das Unternehmen zu verbessern. Ein gutes Leistungsumfeld ermöglicht es Menschen, effektiv und effizient zu arbeiten.
Beide Aspekte sind notwendig: Wenn Mitarbeitende engagiert sind, aber ihre Bemühungen nirgends hinführen, oder wenn das Leistungsumfeld Mängel aufweist, ist es für das Unternehmen unmöglich, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Wenn das Leistungsumfeld die perfekten Bedingungen bietet, aber die Mitarbeitenden desinteressiert sind oder sich entfremdet fühlen, werden sie nicht zum Erfolg des Unternehmens beitragen.

Die vier Säulen des Leistungsumfeldes

Vier Faktoren sind entscheidend für das Leistungsumfeld innerhalb eines Unternehmens: Richtung geben, Veränderung führen, Menschen leiten und Systeme verwalten.

Richtung geben: Ein Unternehmen braucht eine klare Richtung, um langfristig auf Erfolgskurs zu bleiben, insbesondere in dynamischen Märkten. Eine klare Richtung hilft der Belegschaft, sich aktiv zu beteiligen und sich für die Vision des Unternehmens zu begeistern. Mitarbeitende, die begeistert und beteiligt sind, werden Veränderungen zugunsten strategischer Ziele leichter mitmachen.

Veränderungen gestalten: Sobald die Richtung klar ist, muss das Unternehmen gut abgestimmt sein, um dieser zu folgen. Dies erfordert eine gute Führung von Veränderungen und eine kulturelle Übereinstimmung zwischen den Mitarbeitenden und dem Unternehmen.

Mitarbeiter führen: Eine positive Kultur, die Veränderungen unterstützt und Vertrauen in das Management schafft, ist besonders in komplexen Situationen von entscheidender Bedeutung. Menschen wollen darüber informiert werden, wie sich Veränderungen auf ihre Arbeit auswirken. Es ist deshalb elementar, dass Mitarbeitende wissen, was ihnen bevorsteht. Nur dann können sie ihre Fähigkeiten richtig zum Einsatz bringen.

Systeme managen: Gute Organisationssysteme befähigen Mitarbeitende dazu, die von ihnen erwartete Leistung auch erbringen zu können. Beispiele für solche Organisationssysteme sind die richtigen digitalen Tools, effektive Workflows, eine gute Zusammenarbeit und individuelle Möglichkeiten zur persönlichen Entwicklung.

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